27.05.2026  Berlin

Vorbereitungsrennen für den Henkel-Preis der Diana

Gua Lipa siegt beim Diana-Trial in Berlin

Die ersten Kandidatinnen für den Henkel-Preis der Diana haben sich am Pfingstwochenende bei entsprechenden Temperaturen schon einmal warmgelaufen. Das Highlight einer jeden Saison auf der Grafenberger Galopprennbahn steht zwar erst am 2. August an, doch die ersten Vorbereitungsrennen sind bereits über die Bühne gegangen. 

So der passend benannte Diana-Trial über 2000 Meter am Pfingstsonntag in Berlin-Hoppegarten, in dem es eine große Überraschung gab. Alle hocheingeschätzten Teilnehmerinnen endeten nur im Mittelfeld, gewonnen wurde das Rennen von der Außenseiterin Gua Lipa, die Andreas Suborics in Köln für den Stall Houlgate von Nicole Safarowsky trainiert. Bisher in großen Rennen nicht besonders aufgefallen, setzte sie sich in einer knappen Entscheidung gegen die ebenfalls in Köln von Sarah Weis trainierte Believe In Me durch, diese wurde von dem vierfachen Deutschen Meister Bauyrzhan Murzabayev geritten. Im Sattel von Gua Lipa saß der gebürtige Italiener Andrea Ricupa. Für den 26-jährigen, der seine Ausbildung bei Andreas Suborics erst in einem vorgerückten Alter begann, war es der 49. Sieg seiner Karriere. Da er kurz darauf sein 50. Rennen gewann, kann er sich ab sofort „Jockey“ nennen. 

Am Pfingstmontag war es dann Murzabayev, der in Hannover im Blickpunkt stand. Er ritt in einem weiteren Diana-Test, in dem 2200 Meter zu absolvieren waren, die von Peter Schiergen in Köln für das bayerische Gestüt Hachtsee trainierte Alpenveilchen zum Sieg. Die Favoritin musste sich allerdings strecken, um Lady Evi aus dem Gütersloher Stall von Andreas Wöhler auf Platz zwei in Schach zu halten. Beide Stuten setzten sich damit im Favoritenkreis auf einen vorderen Platz in der „Diana“ fest.

Am kommenden Sonntag werden in Düsseldorf zunächst die Horn & Company 106. German 1000 Guineas gelaufen, der zweite den dreijährigen Stuten vorbehaltene Klassiker in der Landeshauptstadt. Das Rennen taugt allerdings eher nicht als Test für den Henkel-Preis der Diana, denn die Strecke beträgt 1600 Meter. In der „Diana“, in der es 500.000 Euro zu verdienen gibt, werden 2200 Meter verlangt, womit in der Regel ein anderer Kreis von Teilnehmerinnen angesprochen wird. Versucht haben es aber schon einige, zuletzt 2024 die englische Stute Darnation, die nach einem Sieg in den 1000 Guineas dann gute fünfte im 166. Henkel-Preis der Diana wurde. Weitere Vorbereitungsrennen darauf stehen in den kommenden Wochen unter anderem in Hamburg und vor Ort in Düsseldorf an. 

Vorbereitungsrennen für den Henkel-Preis der Diana

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